Damit Sie mit unserer Leistung rundum zufrieden sein können, haben wir ein paar wichtige Informationen für Sie zusammengestellt.

Aufkleber und selbstklebende Etiketten dürfen sich nicht auf später sichtbaren Flächen befinden. 

Die Entfernung von Aufklebern und deren Kleberückständen muss rückstandsfrei erfolgen und ist zeitaufwändig.

Beschriftungen sind oft schon Herstellerseitig auf Blechen und Rohren zu finden, diese müssen vor der Beschichtung entfernt werden.

Verwenden Sie für eigene Markierungen nur wasserlösliche Markierungsstifte.

Nicht wasserlösliche Markierungsstifte (Edding, Wachsstifte oder ähnliches) lassen sich nicht durch eine normale Entfettung entfernen.

Sollten Markierungen nicht vermieden werden können, sollten diese an später nicht sichtbaren Stellen angebracht werden.

Auch nach der Entfernung von Beschriftungen durch unsere Mitarbeiter können diese beim Einbrennprozess den Pulverlack durchdringen und wieder sichtbar werden.

Laserschneiden mit Stickstoff verhindert die Entstehung von Oxidschichten.

Oxidschichten bilden sich beim Laserschneiden mit Sauerstoff, sie wirken sich negativ auf die Lackhaftung aus und müssen entfernt werden.

Das entfernen dieser Oxidschichten kann je nach Größe und Geometrie der Bauteile sehr aufwendig sein.

Schleifarbeiten an scharfen Kanten oder hochstehen Grate besteht Kantenflucht.

Pulverlack neigt wie alle anderen organischen Beschichtungsmaterialien zur Kantenflucht. 

An scharfen Kanten und Graten zieht sich der Pulverlack zurück, dort kann sich keine geschlossenen Lackschicht bilden.

Nur sehr oberflächliche Kratzer können mit Schleifarbeiten entfernt werden. 

Tiefere Kratzer oder Löcher müssen gespachtelt werden.

Kann man mit einem Fingernagel einen Kratzer spüren, wird man diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach der Beschichtung sehen.

Maskierungen wie zum Beispiel Gewinde, Flachstecker, Erdungslaschen oder Flächen werden mit speziellen hitzebeständigen Stopfen, Kappen und hitzebeständigem Abdeckband geschützt.

Selbst ausgeführte Maskierungsarbeiten, zum Beispiel mit Kreppband abgedeckte Gewinde oder Flächen verursachen zusätzlich Arbeit.

Möchten Sie solche arbeiten selbst ausführen, Sprechen Sie diese bitte immer vorher mit uns ab. 

Wir empfehlen aber diese Arbeiten von unseren geschulten Mitarbeitern ausführen zu lassen.

Bereiche die nicht Pulverbeschichtet werden sollen, müssen auf der Zeichnung bei

Angebotsabgabe eindeutig zu erkennen sein, spätestens aber bei der Warenanlieferung besprochen und schriftlich festgehalten werden.

Zunder oder auch Walzhaut entsteht durch die Reaktion von heißem Metall und Sauerstoff bei der Stahlherstellung.

Diese Oxidschichten müssen durch Strahlen oder Schleifen entfernt werden, da sie die

Haftfestigkeit der Pulverbeschichtung  negativ beeinflussen. 

Verzinkte Bauteile haben eine nie ganz ebene Oberfläche (ganz besonders Feuerverzinkte Bauteile), diese Unebenheiten sind leider auch nach der Beschichtung noch sichtbar.

 

Verzinkte Bauteile können je nach Lagerbedingungen an der Oberfläche eine Oxidschicht in Form von Weißrost bilden.

 

Mit einer normalen Entfettung lassen sich diese Ablagerungen nicht ausreichend entfernen und erfordern eine mechanische Bearbeitung.

 

Für das entfernen von Weißrost empfehlen wir eine Bearbeitung mit weichen Nylonbürsten oder durch leichtes Sandstrahlen (Sweepen).

 

Verzinkte Bauteile neigen zu Ausgasungen.

 

Die Stärke von Ausgasungen hängt von der Stahlqualität, Zinkschichtdicke und den Hohlräumen in der Zinkschicht ab.

 

Im Falle von Ausgasungen bilden sich sichtbare kleine Blasen und Krater in der Oberfläche.

 

Um Ausgasungen soweit es geht zu verhindern, werden verzinkte Bauteile vor dem Beschichten getempert (abgeheizt),  außerdem können spezielle ausgasungsarme Pulverlacke verwendet werden.

 

Trotz dieser Maßnahmen können Ausgasungen nicht ausgeschlossen werden.

 

Auch Gussteile aller Art weisen durch ihren Herstellungsprozess ebenfalls Lufteinschlüsse und Poren im Material auf, mögliche Ausgasungen können auch hier nicht ausgeschlossen werden.

Strahlarbeiten sollten zur Verbesserung der Haftungseigenschaften des Pulverlacks bei VA-Stahl vorgenommen werden, da dieser geringere Haftungseigenschaften als normaler Stahl bietet.

Strahlarbeiten können je nach verwendetem Strahlmittel eine Reinigende oder Haftverstärkende Wirkung haben.

Vor dem Strahlen sollten alle Teile gereinigt werden, damit Verschmutzungen wie Öl oder Fettreste durch den Strahlprozess nicht in das Material eingearbeitet werden.

Gestrahlte Bauteile sollten möglichst zügig nach dem Strahlprozess beschichtet werden, um die Bildung einer neuen Oxidschicht zu verhindern.

Bringen Sie uns schon gestrahlte Teile zum Pulverbeschichten, dürfen diese nach dem Strahlen nicht in Kontakt mit Feuchtigkeit kommen,

hier reicht schon eine höhere Luftfeuchtigkeit oder Handschweiß aus um eine Oxidschicht zu bilden.

Spachtelarbeiten sollten Sie bitte immer vorher mit uns absprechen, hier darf nur spezieller Pulverlackspachtel verwendet werden.

Trotz genauer Einhaltung des Mischungsverhältnis von Härter und Spachtelmasse können Ausgasungen nicht ausgeschlossen werden.

Bei Spachtelarbeiten über 2mm Tiefe sind mehrere Spachtelgänge notwendig.

Flächige Spachtelarbeiten sollten vermieden werden, da sie den Pulververlauf negativ beeinflussen können.

Verpackungen wie (Seidenpapier, Luftpolsterfolie, Schaum/Schlauchfolie, Kartonagen), sind nur als Transportschutz zum Kunden vorgesehen.

Die verschiedenen Verpackungsmaterialen enthalten je nach Sorte Chemikalien und/oder Weichmacher, welche unter Sonneneinstrahlung zu Beschädigungen an der Lackschicht führen können. 

Dieser negative Effekt kann sich mit steigenden Temperaturen noch verstärken, setzen Sie verpackte Teile daher nicht direkter Sonneneinstrahlung aus.

Die Verpackung ist nicht zum Einlagern der Ware vorgesehen oder geeignet und muss vor dem Einlagern entfernt werden.